8 gute Gründe, INS KALTE WASSER zu springen

_Aktivität

Nichts gegen einen guten Vortrag, und ein aufwendig bestückter Konferenztisch hat auch etwas für sich - aber INS KALTE WASSER springen Sie nicht vom Bürostuhl aus. Die Workshops bestehen zum größten Teil aus praktischen Übungen. Deshalb heißen sie Workshops, und das klingt ja schon viel mehr nach Werkstatt als nach Besprechungsraum.

_Vom Lernerlebnis zum Lernergebnis

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Nein, hier geht es andersherum! Jede Lektion beginnt mit einer Übung, und danach analysieren wir gemeinsam die Eindrücke und deren Bedeutung für den Alltag. Vorab definierte Ergebnisse würden die TeilnehmerInnen von vornherein einschränken (Gefahr der „self-fulfilling prophecy“). Die Erkenntnis ist stattdessen weitaus einleuchtender und eindrücklicher, wenn sie unmittelbar aus einem Erlebnis gefolgert werden kann. 

_Es geht gleich los

INS KALTE WASSER zu springen, bedarf vorab keiner ausgedehnten Instruktionen. Die TeilnehmerInnen des Workshops brauchen keinerlei ausführliche Einweisung, sondern können schon bei ihren ersten Aktionen unmittelbar erste Eindrücke sammeln, ihre Intuition zum Einsatz bringen und sich und die Anderen beim Kommunizieren und Zusammenwirken beobachten.

_Heraus-Forderung

Fortschritt gibt es nur, wenn man nicht stillsteht. Also stehen Sie nicht am Ufer, sondern springen Sie INS KALTE WASSER! Die Konfrontation mit unbekannten Aufgaben und die Notwendigkeit, zu improvisieren, bringen die Teilnehmer heraus aus der bekannten „Komfortzone“ hinein in neue Erfahrungen – mit sich selbst und Anderen. Und das alles in einer sicheren Umgebung, s. den nächsten Punkt.

_Scheitern dürfen

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – höchstens INS KALTE WASSER. Gleich zu Beginn des Kurses einigen wir uns darauf, dass es kein „richtig“ oder „falsch“, kein „gut“ und kein „schlecht“ gibt. Diese Übereinkunft - wir agieren, ohne zu werten - erlaubt totale Spontaneität und befreit das ganze Potenzial unserer Intuition.

_Spaß

Spaß ist eine ernste Angelegenheit – das weiß insbesondere, wer auf der Bühne steht und unterhalten will. Dass Spaß aber auch ein äußerst probates Mittel ist, ernsthafte Zusammenhänge eingängig zu vermitteln, das machen wir uns zunutze – mit einem Sprung INS KALTE WASSER. Daher sind viele der Übungen spielerisch - nicht weil wir den Workshop und seine Ziele nicht ernst nähmen, sondern gerade deshalb.

_Gleichheit

Klar kann man aus unterschiedlicher Höhe INS KALTE WASSER springen, sogar aus unterschiedlichen Richtungen. Aber Hierarchien und Dienstjahre zählen während des Kurses nicht, und es gibt keinerlei Vorteile durch irgendwelche Qualifikationen oder Begabungen. Wenn erstmal alle INS KALTE WASSER gesprungen sind, sind alle gleich nass.

_Verschiedenheit

Jede Aufgabenstellung ist anders. Jedes Teilnehmerfeld unterschiedlich. Und das schönste Kurskonzept ist nicht wirklich tauglich, wenn es nicht individuell abgestimmt ist. Zum Glück gibt es mindestens genau so viele verschiedene Workshop-Komponenten, wie es verschiedene TeilnehmerInnen-Charaktere und Zielsetzungen gibt. Wenn man also weiß, wer warum INS KALTE WASSER springen will, dann kann von Beginn der Planung an alles auf Ihr Ziel ausgerichtet werden.